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„Und, was machst du an Silvester?“ – eine Frage, die zum Jahresende fast schon Pflicht ist. Raclette, Feuerwerk, Donauwalzer, gute Vorsätze: Der 31. Dezember steht ganz im Zeichen des Abschieds – vom alten Jahr und von Dingen, die man hinter sich lassen will.
Jedes Jahr am 6. Januar feiert die katholische Kirche Epiphanie – die „Erscheinung des Herrn“. Der Name kommt vom griechischen epiphainesthai und bedeutet: sich offenbaren. Gemeint ist der Moment, in dem etwas Großes sichtbar wird: Dieses Kind in der Krippe ist mehr als ein Baby – es ist der Retter der ganzen Welt und aller Menschen. – und dann beginnt etwas, das die Welt verändert.
Chaos, Unsicherheit, Angst – das war der Alltag im 5. Jahrhundert, als das Römische Reich zerfiel. Und mittendrin: Severin. Kein Bischof, kein Beamter, kein großer Titel. Sondern ein Mann, der genau dort auftauchte, wo es brannte – in Noricum, dem Gebiet des heutigen Österreich. Statt wegzulaufen, stellte er sich der Krise.
Am 2. Februar, genau 40 Tage nach Weihnachten, feiert die Kirche das Fest Mariä Lichtmess – offiziell: die Darstellung des Herrn. Zwei Ereignisse aus dem Lukas-Evangelium stehen im Mittelpunkt: Zum einen wird Jesus im Tempel dargestellt, wie es das jüdische Gesetz verlangte.
Er hat kein Wort in der Bibel gesprochen. Null. Und trotzdem hat Josef einen der wichtigsten Jobs der Geschichte übernommen: Ziehvater von Jesus, Partner von Maria – und irgendwie der ruhigste Held, den man sich vorstellen kann.
40 Tage. Kein Zucker, kein Insta, kein Serienbinge? Klingt erst mal nach Verzicht. Aber vielleicht ist genau das der Punkt.
Den Aschermittwoch verbinden viele damit, dass da kein Fleisch gegessen werden darf. Aber was wird an diesem Tag eigentlich wirklich gefeiert? Der Aschermittwoch ist der erste Tag Fastenzeit.
Eine Woche vor Ostern feiern wir Jesus Einzug in Jerusalem. Er kam mit seinen Jüngern dorthin, weil sie Pascha (eines der wichtigsten Feste im Judentum) feiern wollten.
Ein Tisch. Brot, Wein. Freunde sitzen zusammen. Klingt nach einem guten Abend – und doch ist es der Anfang vom bittersten Weg in der Geschichte Jesu.
Schwer. Still. Ernst. Karfreitag ist kein Tag wie jeder andere. Er wirft Fragen auf, die sich nicht leicht beantworten lassen. Warum musste Jesus sterben? Warum so brutal – am Kreuz? Und was hat das mit mir zu tun?
Kennst du dieses Gefühl, wenn alles gesagt ist, aber noch nichts passiert ist? Genau da bewegt sich der Karsamstag.
Ostersonntag & Ostermontag
40 Tage nach Ostern – Christus verabschiedet sich. Die Zeit mit seinen Jünger*innen geht zu Ende, zumindest so, wie sie sie kannten.
Am 4. Mai wird in Österreich besonders einer gedacht: Florian von Lorch – römischer Beamter, Christ und Märtyrer. Sein Name ist heute vor allem durch die Feuerwehr bekannt, doch hinter dem "Schutzheiligen mit dem Wasserkübel" steckt viel mehr.
Pfingsten wird oft unterschätzt, obwohl es einer der wichtigsten Tage im Kirchenjahr ist.
Fronleichnam ist eines der sichtbarsten Feste im Kirchenjahr.
Am 24. Juni feiert die Kirche den Gedenktag von Johannes dem Täufer – ein Mann, der in der Wüste lebte, Heuschrecken aß und sich kein Blatt vor den Mund nahm.
Am 11. Juli feiert die Kirche den Gedenktag des heiligen Benedikt von Nursia – ein Mann, der das christliche Leben in Europa entscheidend geprägt hat.
Mariä Himmelfahrt. In Legenden wird erzählt, dass Maria mit Seele und Körper in den Himmel gekommen ist.
Am 12. September steht bei der Kirche der Name „Maria“ im Mittelpunkt. Gefeiert wird: der Name der Mutter Jesu – nicht ihre Geburt, nicht ein Wunder, sondern ihr Name.
Am ersten Sonntag im Oktober heißt es in vielen Kirchen: Erntedank.
Der 4. Oktober ist der Gedenktag von Franz von Assisi.
Wer wir waren. Wer wir sein können.
MARTINSFEST - Der berühmteste gemeinsame Teiler
Am letzten Sonntag im Kirchenjahr ist Christkönig.
Ein großes Ereignis will gut vorbereitet sein, die Vorfreude auf das Weihnachtsfest wird im Advent gefeiert. Adventskalender und Adventskranz führen uns immer näher zur Ankunft Jesu auf der Erde.
Der 4. Dezember ist der Gedenktag der heiligen Barbara, einer der bekanntesten Märtyrinnen der frühen Kirche. Ihre Geschichte ist dramatisch – und erschütternd.
Wegen seiner Freigebigkeit und Hilfsbereitschaft wurde Nikolaus, geboren im 4.Jh in Kleinasien, vom ganzen Volk geliebt und verehrt.
Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter
Am 13. Dezember wird der Gedenktag der Heiligen Lucia von Syrakus gefeiert.
Am 24. Dezember feiern die Christen eine ganz besondere Nacht.
Stefanitag. Am 26. Dezember erinnert die Kirche an Stephanus, den ersten Märtyrer des Christentums. Ein Tag, der nicht auf Idylle setzt, sondern auf Konsequenz.