Hl. Severin
Severin kam wohl aus Nordafrika, lebte später als Einsiedler bei Mautern und wurde für viele zur Hoffnung in dunklen Zeiten. Er baute Klöster, half in Hungersnöten, vermittelte in Konflikten und rief die Menschen zu Zusammenhalt und Gebet. In Mautern soll er sogar durch göttliche Eingebung eine Stadt vor einem Überfall gewarnt haben.
Sein Wirken reichte von der Donau bis in die Alpenregion. Auch in Passau ließ er ein Kloster errichten. Besonders wichtig war ihm, Menschen zu schützen – geistlich und ganz konkret. Nach seinem Tod 482 wurde er in Mautern bestattet, später kamen seine Gebeine nach Neapel – heute ruhen sie in Frattamaggiore.
Am 8. Januar wird seines Lebens gedacht – besonders in Wien, Passau und Linz. Er gilt als Schutzpatron Österreichs, Bayerns, der Gefangenen, der Winzer und der Leineweber - und für die Fruchtbarkeit der Weinstöcke.
