Pfingsten
50 Tage nach Ostern feiern Christ*innen: Der Heilige Geist kommt. Und mit ihm beginnt die Geschichte der Kirche.
Die Apostelgeschichte erzählt: Die Jünger*innen saßen beisammen, ohne klare Perspektive. Dann geschieht etwas Unerwartetes – ein Geräusch wie ein starker Wind, Flammen erscheinen, sie beginnen zu sprechen. Und das Überraschende: Alle verstehen sie, egal woher sie kommen. Sprache wird zur Brücke, nicht zur Barriere.
Pfingsten steht für einen Start. Die Jünger*innen bleiben nicht mehr im geschützten Raum, sondern gehen hinaus. Das ist auch der Grund, warum man von Pfingsten als „Geburtstag der Kirche“ spricht – nicht der Gebäude, sondern der Gemeinschaft.
Heute wird Pfingsten mit Gottesdiensten gefeiert, manchmal mit Symbolen wie einer weißen Taube oder Feuer. In manchen Regionen gehört auch der „Pfingstochse“ dazu – ein Brauch aus bäuerlicher Zeit.
Pfingsten erinnert daran, das es manchmal einen Impuls von außen braucht, um in Bewegung zu kommen. Die Jünger*innen hatten damals nicht alle Antworten. Aber sie sind trotzdem losgegangen. Vielleicht ist das auch heute noch eine gute Idee.
