Aschermittwoch
Diese erinnert an eine Geschichte in der Bibel, wo Jesus in der Wüste ist und auf die Probe gestellt wird. Er soll Gott nicht mehr folgen und bekommt die Aussicht auf Essen und Ruhm.
Aber was hat das denn jetzt mit dem Aschermittwoch zu tun?
Im Gottesdienst am Aschermittwoch wird jeder/m ein Aschenkreuz auf die Stirn gemalt. Dazu wird dann so etwas gesagt wie „Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium“ oder „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst.“
Aber was heißt es denn, Staub zu sein und wieder zu Staub zu werden?
Vielleicht, dass wir uns keinen Stress machen müssen, immer mehr zu haben und zu kaufen, weil alles vergänglich ist.
Vielleicht, dass wir nicht immer perfekt sein müssen, weil alle Menschen am Ende gleich sind.
Und vielleicht auch, dass wir untrennbar mit der Erde verbunden sind – und mit allen, die darauf leben.
Auch Asche kennen wir oft als etwas Negatives. Wenn etwas verbrennt, dann bleibt sie am Ende zurück, so als wäre sie Müll.
Aber aus Asche kann neues Leben entstehen. Als Dünger gibt sie Pflanzen Kraft. Und als Putzmittel macht sie Dinge, die schmutzig geworden sind, wieder sauber und wie neu.
