Hl. Barbara
Barbara lebte im 3. Jahrhundert und war Christin in einer Zeit, in der das gefährlich war. Ihr eigener Vater, ein wohlhabender römischer Beamter, sperrte sie in einen Turm, weil sie sich dem christlichen Glauben zuwandte. Sie ließ sich nicht einschüchtern, trotz Drohungen, Folter und öffentlicher Verurteilung. Am Ende wurde sie von ihrem eigenen Vater getötet – und laut Legende traf ihn kurz darauf der Blitz.
Barbara steht für Haltung. Für einen Glauben, der auch unter Druck nicht einknickt. Sie ist Schutzpatronin vieler Berufe mit Risiko: Bergleute, Feuerwehrleute, Artillerist*innen – Menschen, die mitten im Leben stehen und oft dort, wo es brennt.
Zum Brauchtum gehört der Barbarazweig: Wer am 4. Dezember einen Kirschzweig ins Wasser stellt, kann erleben, wie er zu Weihnachten blüht. Ein uraltes Symbol für Hoffnung mitten im Winter – und für das, was wachsen kann, wenn man dranbleibt.
