In den vergangenen Wochen haben uns Kritik und Unverständnis in Bezug auf unsere Aktivitäten im Rahmen des Pride Month und insbesondere zum Spruch „Maria pride den Mantel aus“ erreicht. Deshalb möchten wir unsere Intention erläutern und eventuelle Missverständnisse richtigstellen.
Die Regenbogenpastoral der Diözese Linz organisierte unter diesem Titel eine breite Beteiligung am „Christopher Street Day“ von Linz, der LinzPride am Samstag, den 21. Juni. Der Protest- und Paradenzug durch die Linzer Innenstadt macht darauf aufmerksam, dass es noch viele Schritte braucht, um ein gleichberechtigtes und diskriminierungsfreies Leben für alle zu ermöglichen. Dass christliche Kirchen sich dafür öffnen, ist Ausdruck unserer Solidarität und versucht aus dem Glauben heraus, Trost und Hoffnung zu spenden.
Am 31. Mai 2025 fand in Gallneukirchen der erste Regenbogengottesdienst in der katholischen Pfarrkirche statt. Im anschließenden Dämmerschoppen und im Pfarrcafé am 1.6. wurde das LGBTQIA+ Thema in den Fokus gerückt und ein Zeichen für Liebe, Gemeinschaft und Respekt gesetzt. Hinter diesem Aktionswochenende steckt der Leitungskreis der Katholischen Jugend Gallneukirchen.
Am 21. Mai 2025 trafen sich rund 200 arbeitssuchende Jugendliche im Kongresssaal der Arbeiterkammer Oberösterreich zur Veranstaltung „Jugend im Dialog“. Über 60 Entscheidungsträger*innen und Verantwortliche aus Politik, Kirche, Wirtschaft und Interessensvertretungen nahmen sich Zeit, zuzuhören, nachzufragen und mit den jungen Menschen ins Gespräch zu kommen. Im Fokus standen zentrale Lebensthemen wie Krisenbewältigung, finanzielle Belastungen und die Möglichkeiten zur politischen und gesellschaftlichen Mitgestaltung.
Am 11. Mai 2025 fand in Mauthausen die internationale Gedenk- und Befreiungsfeier anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen und seiner zahlreichen Außenlager statt. Unter dem diesjährigen Thema „Gemeinsam für ein Niemals wieder“ versammelten sich tausende Menschen aus dem In- und Ausland, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und ein gemeinsames Zeichen für Frieden, Demokratie und Menschenrechte zu setzen.