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Inhalt:

Methode ''Blinde Barfußraupe''

Infobox

Kurzbeschreibung: 

Gruppenmethode

Keywords:

Methode Barfußraupe blind

Natur Wald Wiese Augenbinde

TN-Zahl: beliebig
Dauer: ca. 20 Min.
Materialien: 

Augenbinde für jeden,

ev. langes Seil

Ort: draußen
ErstellerIn:

Andrea Schedlberger

(Jugendpfarrverantwortliche im

Dekanatsteam Mollen)

eingereicht von/am: 

Petra Lindinger, Stefan Breitwieser

im Herbst 2013 aus der ConAction!

(Werkbrief der kj oö)

 

Inhalte/Stichworte Sozialform Material
Die Teilnehmer werden zu einer besonderen Reise mit Erfahrungen, die sie vielleicht noch nie gehabt haben, eingeladen. Der Gruppenleiter erklärt, dass sie sich dazu die Augen verbinden und die Schuhe + Socken ausziehen sollen. Der GL bittet, sich in Kleingruppen zu ca. 6 Personen aufzuteilen (jede Gruppe braucht 1 führende Person). Die TN jeder Kleingruppe stellen sich nun hintereinander in Reihen und legen die Hände auf die Schultern der vorderen Person (oder halten sich an den Händen, hinter- oder nebeneinander). Nachdem die TN wissen wer sie führt, verbinden sich alle die Augen. Die sehende führende Person nimmt den vordersten der Kleingruppe an der Hand. Der GL weist darauf hin, das während der ganzen Reise nichts gesprochen und auch kein Lärm gemacht werden soll. Im Anschluss an die Reise ist Gelegenheit, die Erlebnisse gemeinsam zu besprechen und auszutauschen. Kleingruppe

Augenbinde,

Seil

Der Abschluss der „Blinden Raupe“ (das Öffnen der Augen) soll den TN einen spannenden „Überraschungsblick“ ermöglichen. Dabei sollte man die lokalen Gegebenheiten nützen. Etwas Spannendes findet man immer. z.B.: Die TN legen sich, noch mit verbundenen Augen, auf den Boden, sie sollen noch 3 Sekunden warten, wenn die Binde abgenommen ist und dann erst die Augen öffnen (sie sollten nicht den GL als 1. sehen), der Kopf der TN wird so gerichtet, dass der 1. Blick hinauf in die Baumkronen fällt; oder es gibt einen spektakulären Ausblick, eine gute Jause, auf die der Blick dann fällt… Kleingruppe  

 

 

Variationen:

 

Mann kann die „Barfußraupe“ auch mit Schuhen durchführen. Spannend ist sie dann aber nur, wenn durch ein Gelände mit sehr vielen Sinneseindrücken geführt wird. z.B.: über eine Brücke, an einem Wasserfall vorbei…. (Die Erfahrung ist barfuß aber viel schöner!!!)

 

Das vom sehenden GF festgehaltene Seil läuft zusätzlich vom Vorder- bis zum Hintermann über die rechte Schulter durch die Hände der TN und dient als weitere Sicherheit. Langsam wird die Gruppe am Seil über das Gelände geführt.

 

Um den Kontakt zum Boden und die Wohltat des Barfußlaufens wahrzunehmen kann auch eine normale Wanderung oder ein Spaziergang – natürlich ohne Schuhe und Strümpfe – durchgeführt werden, z.B. auf einer leicht feuchten Wiese

 

 

17.06.2015
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