Methode ''Die Zeichen der Taufe erleben''
| Kategorie | Inhalte/Stichworte | Sozialform | Material |
| Vorbemerkung | Im Vorfeld wird die gesamte Erlebniswelt in einem Raum/in der Kirche/… aufgebaut. Es gibt 3 Stationen (bei vielen TN können die Stationen auch größer sein). Die TN können sich im Raum frei bewegen und lassen die einzelnen Stationen auf sich wirken. Bei jeder Station gibt es ein Symbol mit einem Text (groß ausgedruckt). Dazu spielt Meditationsmusik. Nachdem die TN alle Symbole auf sich wirken haben lassen, gibt es eine Gesprächsrunde, bei der/die GL die Symbole erklärt und anschl. Reflexion. | Tücher, Wasserschale, Kerze, Texttafeln, Fußabdrücke auf Papier, Meditationsmusik, Papier, Schreibzeug | |
| Wasser |
Eine Schale mit Wasser. Dazu der Text: »Wasser ist klar und rein. Es sprudelt aus einer Quelle hervor. Es kommt aus der Tiefe nach oben. Durstige können von ihm trinken. Es ist kräftig und stärkt. Es schenkt und erhält Leben.« Gedanken für die Reflexion: Wasser ist lebensnotwendig. Es ist zum Trinken da, erfrischt und reinigt. Andererseits ist Wasser zerstörend. Es überschwemmt Land und Lebewesen ertrinken. Wasser ist formend. Felsen und Steine werden vom Wasser geformt und schließlich zu Sand zerrieben. Wer getauft wird, beginnt ein neues Leben. Das »alte« Leben (bei der Erwachsenentaufe eindeutiger) wird mit dem Wasser weggespült, das Schlechte vernichtet. Das »neue« Leben als Christ/in kommt gereinigt und erfrischt hervor. |
Jede/r für sich bzw. anschl. in der Gruppe | |
| Kerze/Licht |
Eine brennende Kerze. Dazu der Text: »Die Kerze schenkt Licht. Sie macht hell, wärmt und zeigt den Weg. Sie leuchtet in dunkle Ecken.« Gedanken für die Reflexion: Licht bzw. Feuer können verbrennen und zerstören. Sie spenden aber auch Wärme und Licht. Was vorher nicht zu sehen war, wird durchs Licht sichtbar. Wo es dunkel und kalt war, wird es hell und warm. In der Taufe wird uns Christi Licht geschenkt. Ein Licht, das uns den Weg als Christ/in zeigt, das dunkle Stunden hell macht – also Trost und Hoffnung gibt, wenn es uns nicht gut geht – und das uns die Wärme christlicher Nächstenliebe spüren lässt. Als Getaufte sind wir auch berufen, durch uns für andere dieses Licht leuchten zu lassen. |
Jede/r für sich bzw. anschl. in der Gruppe | |
| Als Christ/in berufen sein |
Am Boden sind zwei Fußabdrücke angebracht. Dazu die Aufforderung: »Stell Dich gerade und bewusst hier her.« In Augenhöhe ein Zitat aus dem 2. Hochgebet: »Wir danken dir, dass du uns berufen hast, vor dir zu stehen und dir zu dienen.« Gedanken für die Reflexion: Durch die Taufe sind wir berufen, unser Leben in den Dienst der Botschaft Jesu vom Reich Gottes zu stellen. Wir sind zur Heiligkeit berufen. Nicht weil wir so toll und unfehlbar wären, sondern weil es unsere Berufung als Christen/innen ist, den Menschen Gottes Heil zu bringen. – Das meint heilig sein. Wie kann das in meinem Leben konkret aussehen? |
Jede/r für sich bzw. anschl. in der Gruppe |
