Methode ''Interreligiöser/interkultureller Dialog''
| Inhalte/Stichworte |
| Kreisbildung, die Jugendlichen schließen die Augen |
| Die Spielleitung erklärt, dass jemand im Kreis die Macht bekommen wird, indem sie eine Person durch heimliches Antippen auszeichnet |
| Die Spielleitung geht dreimal um den Kreis herum, alle Augen sind geschlossen |
| Angetippt wird niemand - es geht ja um Vorurteile |
| Folgende Anweisung wird gegeben: „Macht die Augen auf und versucht, die machtvolle Person zu erkennen.“ Es ist nur Blickkontakt erlaubt, kein Sprechen! |
| Dann werden die Jugendlichen aufgefordert, mit dem Finger auf die Person zu zeigen, die die Macht hat. (Selten ist es eindeutig. Doch eindeutig sind die Muster, die im Kopf ablaufen. Jede/r hat ein Schema im Kopf, wonach sie/er meint, jemanden zu erkennen, der über Macht verfügt) |
| Spiel noch nicht auflösen |
| Die gleiche Spielanweisung gilt für die zweite Runde |
| Diesmal tippt die Spielleitung heimlich alle im Kreis an |
| „Augen auf“ |
| Jetzt dürfen sich alle im Raum bewegen und die mächtige Person darf das durch Körperhaltung, Mimik und Gestik zeigen. Alle werden ein Stück größer, Hände in die Hüften gestemmt, den Blick erhoben, herablassend schauend |
| Im Gespräch die Vorgangsweisen beider Runden aufzeigen und darüber austauschen, nach welchen Kriterien in der ersten Runde die/der Mächtige erkannt wurde und wie jede/r sich in der zweiten Runde als Mächtige/r fühlte. |
