5.Fastenandacht ''Zuwendung''
| Ablauf | Inhalte/Stichworte |
| Einstieg | |
| Impuls | |
| Bibelstelle | Joh 19,38-42 |
| Stille | |
| Text | Ich möchte gern frei sein von meiner Angst |
| Segenslied | Herr, segne und behüte uns, LQ2 131 |
Einstieg
In der Mitte des Tages innehalten
sich sammeln in der eigenen Mitte
still werden
dem Wunder des Atems lauschen
sich zuwenden:
mir selbst, dem Anderen Gott.
Im Namen unseres Gottes, der uns Vater und Mutter ist, des Sohnes und des Hl. Geistes.
A: Amen.
Impuls
Jesu Leichnam wird ins Grab gelegt. Menschen, die all ihr Vertrauen auf Jesus gesetzt haben, begraben mit ihm ihre Hoffnungen. Nun müssen sie ihre Liebe, ihre Zuwendung, ihr Vertrauen begraben. Da ist Josef von Arimathäa, der sich zuerst nicht als Freund Jesu „outete“, aus Angst, seinen Status in der jüdischen Obrigkeit zu verlieren. Dann aber, wenn alles vorbei ist, Jesus tot und der Schande überlassen, dann fragt er nach seinen Leichnam. Um zumindest dann noch zu ihm zu stehen… Um ihm zumindest noch ein Begräbnis zu geben, wie es „sich gehört“. Um ihm zumindest noch „die letzte Ehre“ zu erweisen. Mut haben, auch wenn es sinnlos scheint; Trotzdem das Richtige tun, wenn es auch kostet; Aufrecht zu seinen Überzeugungen stehen, selbst wenn es unpopulär ist; Sich ausschließen, damit ein anderer hineingenommen wird; Tun, was zu tun ist, auch wenn es einem keiner lohnt; Zuwenden, wenn sich alle abwenden.
Bibelstelle: Joh 19,38-42
Stille
Text: „Ich möchte gern frei sein von meiner Angst“, Gebetsmappe der Burg Altpernstein, S. 46.
Segenslied: Herr, segne und behüte uns, LQII 131
