Gruppenstunde ''Burschen oder Mädels - wer hat's besser?''
Burschen und Mädchen haben ein verschiedenes Bild von dem, was ihr Geschlecht ausmacht. Althergebrachtes und Vorurteile bestimmen dann das Image der eigenen und fremden Geschlechterrolle. Mit dieser Methode sollen die Bilder korrigiert und aneinander angenähert werden. Wichtig ist, dass die Wahrnehmung des eigenen Geschlechts von den anderen nicht herunter gemacht wird, weil sie je persönlich stimmt; freilich können dann die Fremdbilder die Wahrnehmung von sich selbst verändern.
Einstieg: Zwei Lieder werden gespielt, ev. der Text ausgeteilt Auf dem Text können sich die TN schon Notizen machen, wie weit die angesprochenen Verhaltensweisen und Eigenschaften auch ihrer Erfahrung entsprechen.
Die Gruppe wird in Burschen und Mädchengruppen geteilt und jede Gruppe erhält ein Plakat mit folgender Aufgabenstellung: Burschen: „Vorteile, eine Frau zu sein“ und „Nachteile, eine Frau zu sein“ Mädchen: „Vorteile, ein Mann zu sein“ und „Nachteile, ein Mann zu sein“ Antworten werden in der Gruppe gesucht.
Danach werden die Plakate getauscht und von der jeweils anderen Gruppe mit Rotstift korrigiert. Anschließend kommen die Gruppen zusammen und stellen vor, was sie korrigiert haben. Damit beginnt die Diskussion über die Ergebnisse; je nach Verlauf und Dynamik kommen verschiedene Themen zur Sprache.
''Männer''
von Herbert Grönemeyer
''Mädchen''
von Lucilectric
