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Inhalt:

Gruppenstunde ''Wer schweigt, stimmt zu''

Infobox

Kurzbeschreibung:

Gruppenstunde zur politischen Bildung

und Aktivierung

Keywords:

Gruppenstunde Politik Bildung Aktivierung

TN-Zahl: beliebig
Dauer: ca 115 Min.
Materialien:

Vorbereitungskärtchen, Stimmzettel,

Grundwerte der Parteien

ErstellerIn:

Georg Prack (Gruppenleiter in Enns,

Sprecher der Grünalternativen Jugend OÖ)

eingerecht von/am: 

Petra Lindinger, Stefan Breitwieser

im Herbst 2013 aus der ConAction!

(Werkbreif der kj oö)


 

Zeit Methode Inhalte/Stichworte Sozialform Material
15 Min. Einleitung - Brainstorming

Was verbinden die Jugendlichen mit dem Begriff

Politik? - Namen, Parteien, Funktionen, Slogans,

Ideologien, Geschichte, ... sammelt was Politik alles ist

- sein kann.

Alle  
20 Min. PolitikerInnen bauen

Je 2 - 3 Jugendliche sollen eine Gruppe bilden. Wie

sieht die/der typische PolitikerIn aus, welche

Eigenschaften hat sie/er? Die Jugendlichen sollen ihr

Klischee zu Papier bringen. Zeichnen, beschreiben,

darstellen - alles ist erlaubt.

Kleingruppen  
30 Min. Rollendiskussion

Die Jugendlichen sollen sich nun selbst in die Position

von  PolitikerInnen versetzen. Diskutieren gefällt

immer. Das Thema ist vollkommen unwichtig. Die

einzelnen Personen sollten nach Thema gewählt sein.

Auf kleinen Kärtchen soll jede/r Jugendliche kurz

seine/n Beruf, ihr/sein Alter und ihre/seine Meinung

zum Thema bekommen. Ein/e Jugendliche/r soll die

Moderation übernehmen und wenn es zu viele

Jugendliche sind, dann sollen ein paar Jugendliche die

Beobachtung der Diskussion übernehmen, sonst soll

dies die/der GruppenleiterIn tun. Nach der Diskussion

soll kurz reflektiert werden. Themen können von

lustigen Themen wie „Nackt baden“ bis zu ernsten

Themen wie „Euthanasie“ gewählt werden. Wichtig ist

ein Thema zu verwenden, bei dem jede/r mitreden

kann und, dass spannend ist.

Alle Vorbereitungskärtchen
20 Min. Todesurteil

ist eine sehr heftige Methode und nur zu empfehlen,

wenn die Gruppe gut eingespielt ist und die/der

Gruppenleiter/In kritische Situationen im Griff hat. Sie

muss auch ausführlich reflektiert werden. Auf einer

Karte werden 4 Personen mit a) Namen, b)

Nationalität und c) Verbrechen aufgeführt. Jeder wählt

die Person, die sie zu Tode verurteilen (natürlich

anonym) würde. Die/der GruppenleiterIn führt die

Auszählung durch. Nach der Abstimmung wird

vorgelesen xxx abgegebene Stimmen - davon ungültig

yyy. Daraufhin sollen die Jugendlichen gefragt werden

ob sie für die Todesstrafe stehen oder nicht, warum

sie dann jemanden zu Tode verurteilt haben und wie

sie sich jetzt fühlen. Ziel ist es die Jugendlichen dazu

zu bewegen komplexer und kritischer zu denken.

Alle Stimmzettel
30 Min. Grundwerte

Parteien haben durchschnittlich sechs Grundwerte. Es

ist interessant mit den Jugendlichen ein

Wertebrainstorming zu machen. Dann sollen die vielen

Werte in der Diskussion auf sechs Werte reduziert

werden. Dabei werden Schwierigkeiten auftreten.

Wenn ihr nicht mehr weiter kommt, schaut euch die

Grundwerte der Parteien an. Auf welche Werte

verzichten sie?

Alle Grundwerte der Parteien

 

 

Anhang - Rollendiskussion ''Nackt baden''

 

BÜRGERMEISTER: Du bist der Bürgermeister für alle, bist gleichzeitig aber auch ein konservativer (traditioneller) Politiker und bist deswegen gegen einen „Zwang„ die Kleider in einem Bad ablegen zu müssen. Allerdings versuchst du auf die Bürger deines Dorfes einzugehen, denn: die nächsten Wahlen kommen bestimmt !!!

 

GEMEINDERAT: Du bist ein fortschrittlicher Politiker und kommst von einer Partei, die sich für die Neuregelung einsetzt. Du versuchst sachlich zu argumentieren, kannst aber eine gewisse Polemik (Beschimpfungen) gegenüber dem Bürgermeister nicht aussparen.

ARZT: Du trittst für Freiheit ein und bist daher dagegen diese Regelung verpflichtend einzuführen. Du selber hättest aber kein Problem damit, im Bad nackt zu sein. Du achtest auch darauf niemanden zu verärgern, denn irgendwann siehst du sie alle in deiner Praxis wieder.

PSYCHOLOGIN: Du bist eine Befürworterin dieser Gesetzesnovelle, denn du kämpfst für eine freizügigere Gesellschaft. Darum wirst du den Bedenken der Mutter entschieden entgegentreten. Für dich hat es keine Nachteile, wenn sich die Menschen unverkrampfter mit ihrer Sexualität beschäftigen.

 

MUTTER: Du willst die Leute noch einmal zum Überdenken ihrer Meinung bringen, bringst immer wieder die Sorge um deine beiden Kinder ein und bildest deine Meinung zu diesem Thema erst in der Diskussion. Du hörst dir die skeptische Meinung des Doktors und die begeisterte der Psychologin an und ziehst daraus deine Schlüsse.

 

VATER: Du bist ein starker Befürworter der Neuregelung. Es hat dir immer schon missfallen, dass du ins Bad nicht so wie „Gott uns schuf„ gehen konntest, sondern lästige Kleider tragen musstest. Du hoffst, dass dies nun vorbei ist und zeigst kein Verständnis für Menschen die sich dieser Meinung widersetzen.

 

SCHÜLERIN: Du bist eine skeptische Befürworterin der Neuregelung, kannst dir die Verpflichtung zur Nacktheit nicht vorstellen, sehr wohl aber, dass viele Leute von der Möglichkeit Gebrauch machen würden. Du glaubst nicht, dass Jugendliche von dieser Möglichkeit Gebrauch machen würden.

 

BADEMEISTER: Du bist starrköpfig und beharrst auf den alten Gegebenheiten. Du sagst, es wäre schlecht für den Tourismus wenn die Einheimischen alle nackt in deinem Bad liegen würden. Du kannst dir außerdem nicht vorstellen, dass überhaupt noch Leute in dein Bad kommen würden wenn dieses Gesetz gelten würde.

 

REPORTERIN: Du bist die Diskussionsleiterin und passt auf, dass keiner der Diskutanten auf die persönliche Ebene wechselt. Du versuchst immer wieder auf die verschiedenen Aspekte einzugehen. Du selber bleibst objektiv, stellst allerdings provokante Fragen.

 

MODEL: Du lehnst die Neuregelung strikt ab, weil dir sonst jemand etwas weggucken könnte. Du sagst, du würdest nicht mehr in das Bad gehen wenn man keine Kleider anziehen dürfe. Du sagst wer einen Bikini anhabe sei entweder sexy genug, oder sei es ohne auch nicht.

 

 

17.06.2015
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