Gruppenstunde ''Sei in deinem Element''
| Zeit | Methode | Inhalte/Stichworte | Sozialform | Material |
| 15 Min. | Einstieg |
Lade die Jugendlichen ein, gemeinsam eine Phantasiereise zu machen, die sich mit den vier Elementen beschäftigt.
Falls eine Phantasiereise nicht die richtige Methode für Deine Gruppe ist, kannst Du folgende Fragen natürlich auch als Impulsfragen zum Einstieg verwenden.
Die Erde beruhigt, gibt uns einen Grund, auf dem wir stehen. Was ist dieser Grund für Dich? Wo fühlst Du Dich daheim? Im Wasser fühlen wir uns leicht, können einfach mitschwimmen. Wo fühlst Du Dich ganz leicht? Wo schwimmst Du gerne mit anderen mit? Luft gibt uns Leben. Wo gibst Du jemandem Luft zum Leben? Wo bringst Du frischen Wind hinein? Feuer begeistert, fasziniert. Wovon bist Du so richtig begeistert? Und wofür kannst Du auch andere begeistern?
Als Abschluss der Phantasiereise bzw. als Einstieg in die Gruppestunde können diese Fragen von den Jugendlichen auf vielfältige Weise bearbeitet werden - als stille Schreibdiskussion, als Diskussion in Kleingruppen, in Einzelarbeit, mit kreativen Elementen,... |
Gruppenphase |
Phantasiereise im Anhang
individuelle Materialien zur Weiterarbeit |
| 30 Min. |
Hauptteil Variante 1 |
Sei in Deinem Element – Werbespot: Die Jugendlichen können sich dabei überlegen, bei welcher Tätigkeit sie ganz in ihrem Element sind – beim Sport, bei der Musik, mit FreundInnen, am Computer... Sie haben dann die Aufgabe, sich in Kleingruppen zusammenzufinden und gemeinsam einen Werbespot zu kreieren, den sie dann den anderen vorspielen. Das Ziel ist, möglichst viele der Anwesenden von „ihrem Element“ zu überzeugen. |
Gruppenphase | |
| 30 Min. |
Hauptteil Variante 2 |
Die Jugendlichen können gemeinsam zu jedem Element eine Fotocollage machen. Hier bietet es sich an, verschiedenste Bilder der einzelnen Elemente mitzunehmen – sie sind ja alle sehr vielfältig, haben eine positive, aber auch eine zerstörerische Seite. Und so werden auch die Collagen vielfältig sein – so wie auch wir es sind. |
Gruppenphase |
Fotos zu den vier Elementen |
| 45 Min. |
Hauptteil Variante 3 |
Eine weitere Möglichkeit ist es, im Stationenbetrieb zu allen vier Elementen zu arbeiten: Windräder bauen, Wassertemperaturen erfühlen, einen Baum pflanzen, ein (kleines) Feuer ohne Streichhölzer oder Feuerzeug entzünden... |
Gruppenphase |
Materialien für die einzelnen Stationen |
| 10 Min. |
Lied für Zwischendurch |
Das Lied „Sei so wie Du bist“ von Nathalie Tineo passt sehr gut zum Thema (zu finden auf www.myvideo.at). |
Gruppenphase | |
| 15 Min. |
Auflockerung Variante 1 |
„Feuer, Wasser, Luft und Erde“. Bei diesem Spiel bewegen sich die Jugendlichen (zu Musik) durch den Raum. Dabei dürfen sie laufen, hüpfen oder rennen, müssen aber immer in Bewegung bleiben. Die Spielleitung ruft dann irgendwann eines der Wörter Feuer, Wasser, Luft oder Erde. Für jedes Element werden vorher Verhaltensweisen bekannt gegeben – bei Feuer möglichst flach an die Wand drücken, bei Wasser auf einen Sessel steigen, bei Luft irgendwo festhalten und bei Erde auf den Boden legen. Man kann dieses Spiel mit oder ohne Ausscheiden spielen. Bei der Variante mit dem Ausscheiden ist immer der/diejenige aus dem Spiel, der/die sich zuletzt „gerettet“ hat. |
Gruppenphase | Musik |
| 15 Min. |
Auflockerung Variante 2 |
Auch das „Pferderennen“ hat viel mit den vier Elementen zu tun, wenn man es leicht abwandelt – eine Feuerwand und Luftschnappen eingebaut und schon kann man auch diese Methode verwenden.
Ein Pferderennen wird durch die Spielleitung beschrieben (siehe Anhang). Die Jugendlichen machen dabei die Bewegungen der Spielleitung nach. |
Gruppenphase | |
| 30 Min. | Abschluss |
Eine ruhige Methode zum Abschluss ist die Methode „Der Atem der vier Elemente“ - diese findest Du im Praxisweb mit dem Keyword „MET0111“. |
Gruppenphase | |
| Segen |
Gott schenke Dir Segen, Den Segen der Erde als tiefe Wurzel und Kraft im Alltag, Den Segen des Wassers mit der Leichtigkeit und der Weite des tiefblauen Flusses, Den Segen des Feuers, welcher uns die begeisternde Erfahrung von Gemeinschaft im Glauben, von der Einheit in der Vielfalt ermöglicht,
Und schließlich den Segen der Luft, der in uns allen die Sehnsucht als Zeichen einer gemeinsamen Suche nach Gott weiter vorantreibt. |
Gruppenphase |
Phantasiereise
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Lege Dich in einer angenehmen Position auf die Unterlage. Die Beine sollten hüftbreit ausgestreckt sein.
Die Arme legst Du bitte locker entlang Deines Körpers, ohne ihn zu berühren. Die Hände sind geöffnet, sie sind ganz locker und entspannt. Die Fußspitzen fallen locker nach außen. Schließe bitte Deine Augen. Spüre jetzt ganz bewusst den Boden unter Dir. Gebe Dich voll und ganz diesem Gefühl hin. Du liegst ganz schwer und entspannt auf dem Boden. Fühle Deinen Körper ganz bewusst und intensiv. Du fühlst Dich schwer, gelöst und ruhig. Die Hände und Arme sind ganz schwer. Der Nacken und die Schultern sind ganz schwer. Die Füße und Beine sind ganz schwer. Der Körper ist schwer. Das Gesicht ist ganz entspannt und gelöst. Du lässt los. Lass Dich einfach fallen.
Spüre wie sich die Bauchdecke mit jedem Atemzug hebt und wieder senkt. Atme langsam und tief. Fühle, wie der Körper beim Ausatmen loslässt und entspannt. Spannung weicht jedem Atemzug. Du bist ruhig und entspannt. Stell Dir vor, Du wirst immer leichter. Dein Körper wird immer leichter und hebt sich langsam vom Boden ab. Du schwebst im Raum.
Du entdeckst ein offenes Fenster und schwebst langsam in die Weite hinaus.
Du schwebst immer weiter. Langsam zieht die Welt unter Dir vorbei. Schließlich siehst Du unter Dir einen Platz am Wasser.
Du schwebst langsam hinab und lässt Dich dort nieder. Du spürst die Erde unter Dir. Du wirst von ihr getragen.
Dann betrachtest Du das Wasser neben Dir. Es fließt und fließt – schwach oder stark. Halte Deine Hand hinein und spür, wie erfrischend und belebend es ist. Du kannst auch gern davon trinken, wenn Du magst.
Sieh Dich weiter um an diesem Ort. Was kannst Du sonst noch alles entdecken? Was kannst Du riechen? Die Erde, das Wasser?
Schließ die Augen und nimm die Luft rund um Dich wahr. Wie fühlt sie sich an?
Nimm einen tiefen Atemzug und genieße die Energie, die Dich Durchströmt.
Langsam wird es Nacht um Dich. Plötzlich entsteht neben Dir ein Feuer, das Dich wärmt. Nähere Dich dem Feuer und genieße die Wärme. Nimm den ganz eigenen Geruch wahr.
Nimm noch einmal alles um Dich herum in Dich auf. Die Erde. Das Wasser. Die Luft. Das Feuer.
Dann verabschiede Dich langsam von diesem Ort und beginne wieder, aufwärts zu schweben. Unter Dir siehst Du wieder die Welt vorbeiziehen. Langsam kommst Du an diesen Ort zurück.
Durch ein offenes Fenster schwebst Du schließlich wieder hier in den Raum herein.
Du suchst Dir einen Platz, an dem Du Dich wohl fühlst und lässt Dich ruhig nieder. Es ist nun an der Zeit langsam zurückzukommen. Lenke Deine Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt. Atme tief ein und aus. Spüre Deine Finger und bewege sie langsam.
Spüre Deine Arme und Deine Beine. Strecke und räkle Dich wie eine Katze.
Spanne alle Muskeln des Körpers an und fühle dabei die Kraft und Energie in Dir. Strecke und räkel Dich wie eine Katze.
Ich zähle gleich langsam rückwärts von 5 bis 0. Bei 0 erlaubst Du Deinen Augen, sich zu öffnen. Du wirst erfrischt und wach sein und Dich angenehm und wohl fühlen. |
Pferderennen
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“Die Pferde marschieren aus dem Stall” (langsames Klopfen auf die Oberschenkel) ist der Beginn der Geschichte. In dieser Geschichte kommen dann irgendwann verschieden Aufforderungen, die umgesetzt werden.
“Die Pferde sind unruhig in den Boxen” – scharren und wiehern
“Der Startschuss fällt und es geht los” – Schuss
“Zuerst durch das tiefe Gras” - Hände aneinander reiben “Die Pferde gehen in eine Rechtskurve” – alle lehnen sich jetzt nach Rechts “Jetzt kommt eine scharfe Linkskurve” – alle lehnen sich jetzt nach Links “Enge Kombination einer Links-Rechts Kurve” – jetzt nach Links und dann nach Rechts lehnen “Langsam kommen die Pferde auf ein Hindernis zu” – springen Sie auf und werfen die Arme nach oben “Doppel und Dreifach Hindernis” – zwei und dreimal hintereinander aufspringen mit Armen nach oben “Jetzt durch einen Wassergraben” – mit den Fingern über die Lippen und plätschern lassen
“Es folgt eine Holzbrücke” – auf den Brustkorb schlagen damit es hohl klingt “Die Tribüne der kreischenden Mädchen folgt” – schrilles Schreien und klatschen “Die Tribüne der brüllenden Jungen wird passiert” – tiefe Stimmen die anfeuern und brüllen “Die knipsenden Touristen” – Kamera nachmachen mit klick klick klick… “Luft schnappen zwischendurch” - Tief durch den Mund einatmen...
“Vorbei an der Feuerwand” - die Arme reiben, um Hitze zu erzeugen...
“Und die Rundenglocke” – die nächste Runde beginnt…
Am Ende “Gewonnen” aufspringen, jubeln und aufstellen zum Siegerfoto. Cheese.
Die erste Runde kann als Besichtigungsrunde mit langsamem Tempo “gelaufen” werden, dann kann es ruhig immer schneller werden. |
