Flaschenpost – ein Abschiedsritual
Infobox:
Dauer: 15 Min
TN-Zahl: beliebig
Ort: an einem fließenden Gewässer
Materialien: leere Flasche, Zetterl, Stifte, Korken
Anleitung:
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Eine leere Flasche wird im Vorhinein an einem zentralen Ort aufgestellt, sodass alle auf Zetterl schreiben können, was sie dem*der Verstorbenen noch sagen möchten. Die Zetterl werden in die Flasche gesteckt.
Für das Ritual wird ein Termin und ein Treffpunkt an einem Fluss vereinbart (ein paar Tage sollten Zeit zum Schreiben sein, ev. nach dem Begräbnis…). Die Flasche wird mit einem Korken verschlossen. Bevor sie in den Fluss geworfen wird, kann jemand ein paar Worte sprechen oder jede*r bekommt die Möglichkeit, noch kurz etwas zu sagen, sich gemeinsam zu erinnern.
Dann wird die Flasche ev. mit ein paar Blumen in den Fluss geworfen und die Briefe damit auf die Reise geschickt.
Ein Lied schließt das Ritual stimmig ab, z.B. „Von guten Mächten wunderbar geborgen“.
Diese Methode kann bei verschiedenen Anlässen ein bewusstes Abschiednehmen ermöglichen: beim Tod eines lieben Menschen, aber leicht abgewandelt auch beim Ende einer Beziehung, Jahresende, zum feierlichen Beenden der Schulzeit, beim Abschluss eines Lebensabschnittes… |
Erstellt von: -
Aktualisiert von: Miriam Mair 2026
