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Inhalt:

Spinnennetz

Inhaltliche Methoden | Erlebnispädagogik
Erlebnispädagogik

Infobox

Dauer: 30 Min

TN-Zahl: mind. 10

Ort: draußen; es werden zwei Bäume nebeneinander benötigt (Abstand: 2-5 Meter)

Materialien: mehrere Seile oder Gummiseile; evtl. Glöckchen, Wäscheklammern

 

Anleitung:

Vorbereitung: 
Zwischen zwei Bäumen oder quer durch den Raum wird ein ''Spinnennetz'' mit Hilfe eines Gummiseils gespannt. Das Netz sollte einen halben Meter über dem Boden beginnen und eine Höhe von zwei Metern erreichen. Es müssen gleich viele Löcher wie Teilnehmer*innen in entsprechender Größe in verschiedenen Höhen im Netz vorhanden sein.  


Ablauf: 

Aufgabe der Gruppe ist es, alle Teilnehmer*innen durch die Löcher im Netz zu schleusen. Die Seile dürfen nicht berührt werden, auch nicht die Bäume, Stämme und Äste, an denen das Seil befestigt ist. Weitere Hilfsmittel stehen nicht zur Verfügung und sind nicht erlaubt. Wenn das Netz berührt wird, muss die gesamte Gruppe von vorn beginnen. Außerdem darf jedes Loch nur einmal benützt werden. Jede Person der/die einmal durch das Netz hindurch ist, muss auf der anderen Seite bleiben, darf aber von dort aus der Gruppe helfen. 
 

Variationsmöglichkeiten:  

  • Eine Zeitvorgabe festlegen. 
  • Berührt ein*e Spieler*in ein Seil, kann es unterschiedliche Konsequenzen geben: Der*die betreffende Spieler*in muss zurück; oder alle Spieler,*innen die ihn berührt haben, müssen zurück; oder der*die Betreffende erhält ein Handicap (ist „blind“, „stumm“, „einarmig“ …); oder alle Spieler*innen müssen zurück; oder es gibt Zeitabzug.  
  • Mehrere Teams bauen sich gegenseitig ein Spinnennetz.  
  • Es müssen interessante Gegenstände mittransportiert werden (Kuchen, Kerzen, Wasserglas, Gitarre, Schwert …). 
  • Nach der Planungsphase verläuft die Aktionsphase komplett schweigend.  

Tipps: 

  • Die Größe der Löcher ist für den Spielausgang entscheidend. Notfalls kann auch erlaubt werden, dass ein (oder mehrere) Spieler über das gesamte Netz gehoben werden darf (oder darunter hindurchkriechen darf).  
  • Es gilt das Prinzip der Freiwilligkeit! Schwere, weniger sportliche oder ängstliche Teilnehmer*innen dürfen das Spinnennetz durch ein besonders großes Loch passieren.  
  • Kleine Hinweise sind sinnvoll: Ein Glöckchen am Netz zeigt an, ob ein Seil berührt wurde. Passierte Löcher (mit Zweigen oder Wäscheklammern) zuhängen  

 

Erstellt von: kj oö Methodenkartei 
 

Aktualisiert von: Elisabeth Riener, 2026 

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