Sieben Gaben des Heiligen Geistes
Infobox
Dauer: 45 Min
TN-Zahl: 5 – 20
Ort: beliebig
Materialien: 7 A3-Plakate, Plakatstifte
Anleitung:
Der Heilige Geist ist nicht wie eine Sache oder ein Gegenstand sichtbar, man kann ihn aber in dem, was die Menschen tun, erkennen. In der Bibel ist die Rede von den „Gaben des Geistes“, durch die wir dazu beitragen, dass wir Menschen gut leben können.
Bereitet 7 Plakate (A3) vor, auf denen je eine der 7 Gaben des Hl. Geistes steht: Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit, Gottesfurcht
Schreibgespräch
Die Plakate werden im Raum verteilt aufgelegt. Die Jugendlichen können nun zu allen Plakaten gehen und dazuschreiben, was ihnen zu dem Begriff einfällt, was sie damit verbinden.
Danach wird das Aufgeschriebene mit der ganzen Gruppe gesichtet:
- Zu welchem Begriff ist mir viel eingefallen?
- Sind mir die Begriffe geläufig?
- Mit welchem Begriff habe ich mir leicht/schwergetan?
Aktualisierung
Die einzelnen Gaben vorstellen:
- Weisheit: die Unterscheidungsgabe zwischen Wichtigem und Unwichtigem
- Einsicht: Erlebnisse und Erfahrungen verstehen und deuten
- Rat: die Fähigkeit, Zusammenhänge zu verstehen und Menschen einen guten Rat geben zu können.
- Stärke: Durchhaltevermögen, Belastbarkeit bei Schwierigkeiten und Rückschlägen, um Enttäuschungen verkraften zu können, Frustrationstoleranz
- Erkenntnis: Mut zum Fragenstellen, Ergründen und tieferes Verstehen meiner Umwelt, der Welt und meiner selbst
- Gottesfurcht: Staunen vor der Größe Gottes
- Frömmigkeit: mit Gott rechnen, aus der Verbindung mit Gott leben
Gemeinsam zu jeder Gabe überlegen:
- In welchen Situationen kann mir diese Gabe guttun? Was löst sie aus?
- Was wäre ein aktueller Begriff für diese Gabe (wie würde ich dazu sagen)?
- Mit welchem Symbol lässt sich diese Gabe darstellen?
Diese Symbole können dann auch im Firmgottesdienst weiterverwendet
Erstellt von: Claudia Hofrichter & Elisabeth Färber (Ich glaube – Handreichung zur Firmvorbereitung, S. 48f) 2005, überarbeitet von Julia Baumgartner 2015
Aktualisiert von: Miriam Mair 2026
