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Inhalt:

Moonbase

Inhaltliche Methoden | Erlebnispädagogik
Erlebnispädagogik

Infobox

Dauer: 45 Min

TN-Zahl: 10 – 30

Ort: Genug Platz für die Moonbase (wo alle TN gut stehen können) und Möglichkeiten zum Verstecken der Sauerstofftanks (am besten außerhalb des Raumes)

Materialien: Uhr; Bälle oder andere Gegenstände, die die Sauerstofftanks darstellen; Seil zum Auflegen einer Moonbase

 

Anleitung:

 

Vorbereitung:
Auf einem gut einsehbaren Gelände (geht auch indoor) ist eine „Moonbase“ eingerichtet, also z.B. ein Kreis, in dem die Gruppe gut Platz hat, wird durch das Seil eingegrenzt. Die „Sauerstofftanks“ (=Bälle etc.) werden „versteckt“: Diese müssen für die Gruppe erreichbar sein können, wenn sie sich in Handfassung hält oder auch anders im Körperkontakt bleibt. Als Richtmaß für die maximale Entfernung nimmt man ca. 2 m bis 2,20 m/Person Abstand (=2 große Schritte) an.  

 

Durchführung: 

Die TN sind die Besatzung einer Mondbasis. Aufgrund von technischen Problemen musste ihre Mission um einige Wochen verlängert werden. Jedoch reicht der Sauerstoffvorrat der Basis dafür nicht aus. Einer Rettungsmission ist es gelungen Sauerstofftanks rund um die Basis abzuwerfen, die von der Gruppe geborgen werden müssen, um das weitere Überleben zu sichern.  

Die Gruppe steht in einem abgegrenzten Feld, der sogenannten Moonbase. In unterschiedlichsten Entfernungen zur Gruppe sind Sauerstoffreserven (Bausteine/Bälle) „sichtbar versteckt“ (in unterschiedlichen Höhen). Alle Sauerstoffreserven müssen nun von der Gruppe in die Moonbase, innerhalb einer bestimmten Zeit gerettet werden, damit sie den Sauerstoffvorrat nicht verliert. 

 

 Dazu gelten folgende Regeln:   

  • Pro Bergungsversuch darf nur ein Tank gerettet werden und die Gruppe hat pro Versuch nur 1 Minute Zeit (ab 25 TN auf 1,5 Minute erhöhen).  
  • Die Gesamtanzahl der Versuche ergeben sich aus der Anzahl der zu bergenden Tanks plus 3 bis 4 extra Versuche.  
  • Die Gruppe bekommt vorab Zeit zum Besprechen einer Strategie.  
  • Die Gruppe muss während der Bergearbeit immer den Kontakt zur Moonbase – der Sauerstoffversorgung halten. Dieser ist nur dann gegeben, wenn der Körperkontakt zwischen den TN – auch während der Bergung – nicht abreißt (Knoten aus Kleidungsstücken gelten nicht).  

  

Tipps und Anmerkungen  

  • Die Sauerstofftanks müssen für die Gruppe erreichbar sein können, wenn sie sich an den Händen halten oder auch anders im Körperkontakt bleibt. Merkt man während des Spielverlaufes, dass die Bausteine zu weit oder zu nahe beisammen liegen, müsste man diese nochmals verändern.  
  • „Kosmische Strömungen“ verändern die Lage der Sauerstoffreserven.  
  • Sollte die Kette reißen, wird der Tank zu seinem ursprünglichen Platz zurückgebracht.  
  • Regeln auf ein Plakat schreiben  
  • Zeit stoppen und Countdown zählen! -> spornt die Gruppe an  
  • Am weitesten kommt die Gruppe, wenn sie sich auf den Boden legt, und man sich sozusagen „Hand auf Ferse“ aneinander festhält. 

  

Varianten:   

  • Im Übungsgelände können sich noch weitere Hindernisse befinden.  
  • Nach der Besprechung der Strategie vor dem offiziellen Beginn des Spieles, darf nicht mehr gesprochen werden.  
  • Braucht die Gruppe bei der Bergung eines Tanks zu lange, wird der Tank zum ursprünglichen Ort zurückgebracht; reißt die Menschenkette, wird der Tank noch weiter zurückgelegt. Auch ist es möglich, dass man einer bestimmten Anzahl von TN die Augen verbindet.  

  

Auswertung:  

Im Anschluss wird das Spiel anhand von Leitfragen ausgewertet. Anregungen dafür sind folgende:  

  • Was ist als erstes passiert?  
  • Was hat warum (nicht) funktioniert?  
  • Wann/wie habt ihr gemerkt, dass Kooperation mit den anderen notwendig ist?  
  • Wie erfolgreich seid ihr bei der Aufgabe gewesen? Seid ihr zufrieden mit dem Ergebnis?  
  • Gab es gemeinsame Absprachen? Gab es eine*n „Anführer*in"?  
  • Wurde ein Plan gemacht oder erstmal losgelegt?  
  • Haben sich alle beteiligt gefühlt?  
  • Wie wurde mit Meinungsverschiedenheiten umgegangen?  
  • Was für ein Gefühl war es, als es (nicht) geklappt hat?  
  • Lassen sich diese Prinzipien wohl auch auf andere Sportarten und Spiele übertragen?  
  • Was nehmt ihr aus den Erfahrungen im Spiel für den Alltag (in der Schule) mit?  

Aktualisiert von: Elisabeth Riener 2026 

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