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Inhalt:

Mein Zugang zum Thema Beten

Ganze Gruppenstunden | Glaube und Kirche
Agnes Schützenhofer, ehrenamtlich engagiert in der Regenbogenpastoral, bei einem seelsorglichen Gespräch in der Ursulinenkirche

Infobox

Dauer: ​60+ Min​

TN-Zahl: 3 - 12

Ort: beliebig

Materialien: Stifte (besonders genug grüne, gelbe & rote Stifte), Papier (A4, Flipchart), Gitarre

 

Anleitung:

 

Dauer in Min. Inhalt Material
10

Einstieg - Flateratelabern:

Die Gruppe bildet einen Innen- und Außenkreis, die sich paarweise gegenüberstehen. Der Innenkreis erhält einen Impuls (Frage, Wort, ...), um dann 1 Minute ohne Unterbrechung das Gegenüber vollzulabern. Der Innenkreis geht 2 Personen weiter, dann ist der Außenkreis an der Reihe. 

Impulsvorschläge:

  • Gestern …
  • Wochenende ...
  • Schule ...
  • Gott ist für mich …
  • Das letzte Mal hab ich gebetet …
  • Beten ist für mich …

 

 

30

Gebetsformen:

Gruppenarbeit: 

Brainstorming: Was fällt euch zum „Beten“ ein (Formen, Anlässe, Gebete, …)

4 - 5 Personen pro Gruppe (ca. 10 Minuten), dann den anderen vorstellen (ca. 15 Minuten)

 

 

30

Gebetsampel:

Wir kennen viele Gebete auswendig, formulieren oft Bitten und Gebete – in der Liturgie oder im Stillen nur für uns. Besonders im Alten Testament finden wir viele Gebete – die Psalmen sind eine große Sammlung an Bitt-, Lob- und Dankgebeten. Diese Gebete wurden oft in einer Zeit der Verfolgung, des Krieges, der Angst geschrieben, und sind oftmals persönliche Gebete eines Menschen. Wichtig ist es, diese Gebete in den geschichtlichen Zusammenhang zustellen. Auch in anderen Büchern, Mappen findet man viele Formen des Gebetes.

 

Einzelarbeit:

2 - 3 Psalmgebete und 2 - 3 Gebete aus anderen Quellen zur Verfügung stellen und auswählen lassen. Jeweils ein Psalm und ein anderes Gebet analysieren: Was gefällt mir; Was spricht mich an; Was irritiert mich?

Grün: Das gefällt mir, spricht mich an.

Gelb: Da hab ich Fragen, das kann ich nicht so gut zuordnen.

Rot: Das gefällt mir nicht, das irritiert mich.

 

Anschließend gemeinsam besprechen, wer will präsentieren, durchgehen, Fragen klären

 

Ausgedruckte Psalmen und Gebete, Stifte (besonders genug grüne, gelbe & rote Stifte)

10

Verbeten ;)

Ist dir auch schon mal passiert, dass du bei einem Gebet etwas ganz anders verstanden hast?

  • Erlöse uns vor dem bösen Amen (wer ist das böse Amen)
  • Halleluja – Hallo Julia!
  • Erhebt eure Herzen – wir haben sieben Herrn (was jetzt? ich dachte es gibt nur einen Gott?)

Nehmt euch ruhig Zeit in der Gruppe für solche Anekdoten!

 

 

30

Selbst ein Gebet schreiben:

Mithilfe der Formel Lo(Be)BiDaZ Jugendliche einladen, selbst ein Gebet zu schreiben

  • Loben
  • (Bekennen)
  • Bitten
  • Danken
  • Zuhören

Die Formel kann als LoBeBiDaZ oder als LoBiDaZ vorgestellt werden.

 

Beispiel für ein Gebet:

Gott, du hast mir ein wunderbares Leben geschenkt – ich habe liebe Eltern, die auf mich schauen, gute Freunde, die für mich da sind, und viele Möglichkeiten. Ich sehe ein, dass ich in meinem Leben nicht immer alles richtig mache. Ich bitte dich für andere Jugendliche auf dieser Welt, denen es nicht so gut geht, dass sie Menschen finden, die auch für sie da sind. Danke, Gott für dein Da sein – Danke für das Schöne in meinem Leben. Guter Gott, erhöre mein Gebet!

 

Zur Einführung:

  • Suche dir einen Ort, wo du für dich bist, wo du dich wohl fühlst.
  • Nimm dir Zeit für das Gebet, denk darüber nach, was dir wichtig ist, was du Gott sagen möchtest.
  • Nimm die Formel als Hilfe – du kannst, musst dich aber nicht an die Reihenfolge und Schlagwörter halten!
  • Denk nicht nur an dich, denk auch an deine Mitmenschen.
  • Wenn du willst, kannst du dein Gebet nur für dich schreiben, aber auch den anderen vorlesen oder für den Gottesdienst beisteuern.

Anschließende Austauschrunde: Wie ist es mir gegangen?

Papier (A4, Flipchart)
10

Abschluss: 

Wer singt, betet doppelt, z.B. „Ich singe für die Mutigen“

Gitarre

 

Aktualisiert von: Miriam Mair 2026

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