Do you hear me?
Infobox
Dauer: 60+ Min
TN-Zahl: 6 – 20
Ort: beliebig
Materialien: Plakatpapier und Zettel, Stifte (Plakatschreiber, Kugelschreiber, Filzstifte), Vorlagen aus dem Jugendsonntagspaket 2026, Klebestreifen, evtl. Klebstoff, Scheren, evtl. Musikinstrumente – Details siehe bei den einzelnen Übungen.
Anleitung:
| Dauer in Min | Inhalt | Material |
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30 |
Stille Post XXL
Quelle: Baustein zur nicht-rassistischen Bildungsarbeit www.baustein.dgb-bwt.de und Mauthausen Komitee Österreich
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evtl. ausgedruckte Geschichte |
| 15 |
Impulssätze ergänzen
Anschließende Reflexion |
Stifte (Kugelschreiber) |
| 15 |
Plakate gestalten
Auf Kärtchen finden sich folgende Personengruppen:
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15
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Das Privilegienspiel mit verteilten Rollen Jede*r wählt eine Rolle aus (z.B. aus dem Spiel davor, achtet darauf, dass keine Rolle doppelt vorkommt) und beschriftet sich mit einem Klebekrepp-Streifen mit dieser Rolle. Ihr könnt euch auch einen passenden Namen geben.
Aussagen:
Am Ende stehen alle unterschiedlich weit vorne. Es kommt nicht darauf an, wie weit jemand im Spiel gekommen ist, sondern besprecht: |
Klebekrepp Plakatstifte |
| 30 |
Bearbeitung des Jugendsonntags-Evangeliums
Versucht nun das Evangelium zu vertonen (mit Geräuschen, unterschiedlichen Rollenverteilungen beim Vorlesen oder mit Musikinstrumenten – im Verleih der Katholischen Jugend OÖ gibt es z.B. Boomwhackers oder eine Musiktasche mit verschiedenen Percussion-Instrumenten zum Ausborgen. vielleicht gelingt euch auch ein Musikstück – Tipp für iPhone-Nutzer*innen: Garage Band).
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Evangeliumsstelle |
| 15 |
Abschlussimpuls Legt ein großes Ohr (z.B. Scherenschnitt aus dem JuSo-Paket) auf Papier in die Mitte und jede*r schneidet zusätzlich den Umriss der eigenen Hand aus.
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Plakat oder Scherenschnitt-Ohr und Kleber Stifte (Filzstifte, Kugelschreiber) Papier Scheren |
Geschichte als Vorschlag für Stille Post XXL:
Wir sind in der supervollen Regionalzug von Linz nach Wels unterwegs gewesen. Plötzlich fällt einem dunkelhaarig, fremdländisch wirkendem, kleinen Mann mit Tirolerhut seine Aktentaschen aus dem Arm und knallt auf den Boden. Weil es so eng ist, kann der Mann sie nicht mehr aufheben und bittet die umstehenden in gebrochenem Deutsch, dass sie etwas Platz machen mögen. Aber in dem Moment hält der Zug in Hörsching und ein paar Leute drängen Richtung Ausgang. Dabei stoßen sie den kleinen Mann um, der noch versucht, seine Tasche zu erwischen. Eine elegante Dame sagt relativ laut zu ihrem großen Begleiter „Fürchterlich, diese Ausländer!“ Als sich der Mann wieder aufrappelt, sieht er, dass sein Mantel völlig verschmutzt ist. Und dann bemerkt er, dass seine Tasche weg ist. Er reagiert blitzschnell, springt aus dem Zug und redet den Schaffner an, der am Bahnsteig steht und wartet, bis alle aus- und eingestiegen sind. Er berichtet ganz aufgeregt, was alles passiert ist, und wirkt etwas verzweifelt. Er tut sich ja auch nicht leicht mit der Sprache.
Der Schaffner, ein großer, kräftiger Mann in einer ordentlichen Uniform mit rötlichem Backenbart und einer Brille mit getönten Gläsern holt lächelnd aus dem Zug aus einem geschlossenen Fach die gesuchte Tasche hervor und überreicht sie dem Mann. Dieser bedankt sich überschwänglich, zieht seinen Hut und läuft schnell die Stufen vom Bahnsteig hinunter.
Erstellt von: Dagmar Öhler & Petra Lindinger 2026
