Liebe zu Gott/mir/dir
Infobox
Dauer: 45 Min
TN-Zahl: 10 - 20
Ort: ruhiger Ort, eher drinnen
Materialien: Feuerzeug, Kerze, Untersetzer, rotes Tuch, goldene Kordel, Musikbox, Moderationskärtchen, Plakatschreiber, bunte Papierblätter A3, Schnur unter jedem Sessel, Schatzpakete, Samenkörner, kurze Schnüre, Textkopien
Anleitung:
| Dauer in Min. | Inhalt | Material |
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Verbereitung In die Mitte legen: Goldene Kordel, rotes großes Kreistuch. Schöne größere Kerze anzünden. |
Feuerzeug, Kerze, Untersetzer, rotes Tuch, goldene Kordel |
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| 5 |
Einstimmung Lied „Ich hör auf mein Herz‘‘ von Christina Stürmer vorspielen Einleitung vortragen: Barmherzigkeit heißt: „Das Herz bei den Menschen haben‘‘ Damit ich das kann, muss ich mit meinem Herzen zuerst selbst in Verbindung sein, mich spüren. Wenn ich mein Herz verschenke, ohne es selbst noch zu spüren, laufe ich Gefahr auszubrennen, leer zu werden. In diesem Workshop möchten wir uns selbst gegenüber Barmherzigkeit erweisen, um sie dann wieder an andere weiterzugeben. |
Musikbox |
| 15 |
Gott-Liebe Zu dritt: Sucht gemeinsam Namen, Ausdrücke für Gott, die für euch selbst stimmig sind. Wir sammeln die Begriffe in der Mitte.
Diese Begriffe lassen sich auch mit „Leben‘‘ gleichsetzen. Gott ist Leben. Damit sich etwas auf der Erde rührt, hat Gott uns unser Leben geschenkt. Unser Leben ist bestimmt für einen ganzen bestimmten Platz auf der Erde. Leg vor dich deinen Lebensplatz (buntes Papier) auf.
Nimm dein Seil in die Hand. Stell dich ganz nahe an die Mitte und lege ganz bewusst das Verbindungsseil zu deinem Platz. Gott hat dich geschaffen, liebevoll geformt in seiner Herzmitte -- du bist entsandt in das Leben hier auf Erden. |
Moderationskärtchen Plakatschreiber
Bunte Papierblätter A3, vor jedem Platz
Schnur unter jedem Sessel |
| 15 |
Ich-Liebe Stell dich über oder auch auf dein Blatt, deinen Lebensplatz. Wir suchen den Mittelpunkt unseres Körpers – unseren Nabel. Lege deine Hand darauf. Über die Nabelschnur waren wir mit unserer Mutter verbunden – in ihrem Leib. Über diese Schnur haben wir alles erhalten, dass wir in ihr werden und wachsen konnten. Wir haben noch eine Mitte – unser Herz. Vielleicht der Mittelpunkt unserer Seele. Wir legen die Hand auf das Herz, spüren wie es pocht, ganz selbstverständlich. Gott ist auch immer da. Wir spüren ihn aber nur, wenn wir kurz mal innehalten und nach innen lauschen. Das Herz pumpt Lebenskraft, das Blut durch unseren Körper in den Kopf, in die Füße, Arme, … Menschen sagen, in ihm wohnt auch die Liebe. In deinem Herzen wurden dir viele Schätze mitgegeben, manche hast du schon entdeckt, manche gilt es noch zu entdecken. Du bekommst nun ein Schatzpaket in deine Hände, du bist eingeladen deinen Herzensplatz damit zu gestalten. Genieße ein paar Minuten Ruhe, um mit deinem Herzen und den Schätzen darin Kontakt aufzunehmen.
Ruhige Hintergrundmusik: z.B. Soundtrack „Wie im Himmel‘‘
Setz dich hinter dein Bild oder stell dich darüber. Gibt es vielleicht irgendwo wunde Flecken, wo du dir Versöhnung, Heilung, Barmherzigkeit dir gegenüber oder etwas anderes wünschen würdest? Für diesen Wunsch bekommst du nun ein Samenkorn – Symbol für Wandlung, für Sterben und Wachsen, ungeahnte unsichtbare Kräfte und Schätze. Leg das Samenkorn irgendwo dazu, wo es für dich passt. Evtl. in Stille eine Bitte zu Gott dafür aussprechen.
Nur wenn ich mit meinem Herzen im Reinen bin, kann ich auch meine Fühler der Barmherzigkeit zu meinen Nächsten ausstrecken. Das heißt nicht, dass schon alles geheilt sein muss, der erste Schritt liegt im Bewusstwerden. |
Schatzpakete, z.B. mit Perlen gefüllt
Samenkörner |
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Du-Liebe Alle ziehen einen Satz. Bewusst in Gedanken für den Menschen rechts von mir! „Du gehörst dazu‘‘ „Ich höre dir zu‘‘ „Ich rede gut über dich‘‘ „Ich gehe ein Stück mit dir‘‘ „Ich teile mit dir‘‘ „Ich besuche dich‘‘ „Ich bete für dich‘‘ 7 Werke der Barmherzigkeit nach Bischof Wanke
Mit kleiner Schnur eine Spur zum Nachbarn legen. Aufstehen, Herzenskontakt aufnehmen, Satz zusprechen. |
Kurze Schnüre Sätze auf kleinen Zettelchen |
| 5 |
Abschluss In Dankbarkeit wollen wir das „Vater unser“ beten (alternativ einen Segenstext) |
Erstellt von: Barbara Geineder 2016
Aktualisiert von: Miriam Mair 2026
