Wos wichtig ist
Infobox
Dauer: 60 Min
TN-Zahl: 1 – 30
Ort: Gruppenraum
Materialien: Plakate, Plakatstifte, Steine in unterschiedlicher Größe, Stifte zum Beschreiben der Steine, große Gurkengläser, feiner Sand
Anleitung:
| Dauer in Min | Inhalt | Material |
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5 |
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Musikbox
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| 10 | Geschichte: Große und kleine Steine Ein Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten und hatte ein paar Dinge vor sich liegen. Als der Unterricht begann, nahm er ein großes leeres Gurkenglas und füllte es bis zum Rand mit großen Steinen. Anschließend fragte er seine Studierenden, ob das Glas voll sei. Sie stimmten zu. Der Professor nahm daraufhin eine Schachtel mit Kieselsteinen, schüttete sie in das Glas und schüttelte es leicht. Die Kieselsteine rollten natürlich in die Zwischenräume der größeren Steine. Dann fragte er seine Studenten erneut, ob das Glas jetzt voll sei. Sie stimmten wieder zu und lachten. Der Professor seinerseits nahm nun eine Schachtel mit Sand und schüttete ihn in das Gurkenglas. Natürlich füllte der Sand die letzten Zwischenräume im Glas aus. „Nun“, sagte der Professor zu seinen Studierenden, „ich möchte, dass Sie erkennen, dass dieses Glas wie Ihr Leben ist! Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben: Ihre Familie, Ihr Partner, Ihre Gesundheit, Ihre Kinder, Ihre Freunde, Ihr Glaube, also Dinge, die - wenn alles andere wegfiele und nur sie übrig blieben - Ihr Leben immer noch erfüllen würden. Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge, wie zum Beispiel Ihre Arbeit, Ihre Wohnung, Ihr Haus, Ihr Handy, oder Ihr Auto. Der Sand symbolisiert die ganz kleinen und eher unwichtigen Dinge im Leben. Wenn sie den Sand zuerst in das Glas füllen, bleibt kein Platz für die Kieselsteine oder die großen Steine. So ist es auch in Ihrem Leben: wenn Sie all Ihre Energie für die kleinen Dinge im Leben aufwenden, haben Sie für die großen keine mehr. Achten Sie daher auf die wichtigen Dinge, nehmen Sie sich Zeit für Ihre Kinder oder Ihren Partner, achten Sie auf Ihre Gesundheit. Es wird noch genug Zeit bleiben für Arbeit, Haushalt, Partys. Achten Sie zuerst auf die großen Steine - die sind es, die wirklich zählen. Der Rest ist nur Sand.“
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Gurkengläser, Steine oder Arbeitsblatt |
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In einer ersten Einzelarbeitsphase sollen sich die Jugendlichen nun den großen Steinen widmen:
[Impulsfragen können ev. auf ein Plakat geschrieben werden.]
Die Antworten darauf können die Jugendlichen auf die Steine schreiben/zeichnen und damit das Glas füllen. Ev. kann auch eine Botschaft formuliert werden, die für mich ganz wichtig ist in meinem Leben, in meinem Christsein und die ich mit meinem Leben ausdrücken möchte. Sie kann aufs Gurkenglas geschrieben werden … Das Glas darf als Erinnerung mit nach Hause genommen werden.
Alternative: Man kann auch gemeinsam oder jeder für sich eine Schatzkiste gestalten und mit Symbolen füllen, die für Dinge stehen, die mir persönlich oder uns in der Gruppe wichtig sind …
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Eddings, Stifte, |
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Teilnehmende, die mit der ersten Aufgabe fertig sind, erhalten eine Hand voll Sand (auf einem Tuch, Papier oder in einem Schüsserl) und werden damit in eine zweite Einzelphase geschickt, in der sie sich folgende Fragen stellen sollen:
(Hier können auch Bußaktsätze für den Jugendgottesdienst formuliert werden.)
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Sand, Schüsserl, |
| 10 | In der Mitte steht ein großes Sieb (z.B. Nudelsieb, …) über einer großen Schüssel. Wer die Einzelarbeit abgeschlossen hat, kann den Sand, den sie*er erhalten hat, in das Sieb schütten mit dem Vorsatz, sich nicht auf das zu konzentrieren, was oft im Vordergrund steht, aber uns vom Wesentlichen abhält, sondern sich dem wirklich wichtigen mehr zu widmen. Ev. kann den Jugendlichen, wenn sie wollen auch noch die Möglichkeit zum Austausch (zu zweit oder in Kleingruppen) gegeben werden |
großes Sieb |
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Eine blickdicht gemachte Sonnenbrille (Gläser einfach anmalen, geht auch mit Schibrillen …) wird von den Jugendlichen aufgesetzt (am Besten nicht alle auf einmal) und dann dazu assoziiert: Wie fühlt sich das an. Wann fühle ich mich so? Was nimmt mir den Blick auf das Wesentliche? – in der Gesellschaft, in der Kirche, in mir selbst Natürlich kann auch ein anderes Symbol verwendet werden (Hürde, vor eine Mauer stellen …) Zu den Assoziationen können dann Bußaktsätze für den Gottesdienst formuliert werden.
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Sonnenbrille etc. |
Aktualisiert von: Elisabeth Riener 2026
