
Die Zustände waren eine Schande für die Menschheit. Daniel Chanoch einer der Überlebenden hat keine gute Erinnerung an dieses Lager und doch war ihm und anderen das Erinnern daran was damals war sehr wichtig. Den Menschen, die zu Nummern wurden, ein bisschen Würde zurückgeben in dem wir ihre Namen auf Bänder schreiben und von Wels nach Gunskirchen mittragen. Angekommen im Wald diese an die Tafel binden, die darauf hinweist, dass hier ein Außenlager von Mauthausen war. Danach wieder in diesem Wald stehen und wissen was hier war und das dies niemals wieder so sein soll. Darum ist das Geh-Denken so wichtig.
"Ich nehme gerne am Geh.Denken teil, weil ich es wichtiger denn je finde, an die Zeit und die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern und ihre Geschichten nicht zu vergessen. Diese Zeit der Geschichte zeigt, wohin systematische Ausgrenzung, Hass und Diktatur führen können. Durch das gemeinsame Gehen und Gedenken möchten wir ein Zeichen der Erinnerung und des Respekts setzen, um daraus Kraft zu schöpfen, aus der Vergangenheit zu lernen und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen."
Simon Rubasch - Ehrenamtlicher Vorsitzender kj oö
Ablauf:
- 15. 00 Uhr Geh-denken in Stille, im Gespräch, in der Erinnerung
- 20. 00 Uhr Ende beim Erinnerungszeichen
Rückfragen & Anmeldungen:
ela Klein
Auf Wunsch Rückfahrgelegenheiten zum Ausgangspunkt – bitte bei der Anmeldung angeben, ob dies gewünscht ist.
