Geh-Denken 2026
Im April 1945 wurden tausende jüdische Häftlinge vom Zeltlager des KZ-Mauthausen ins über 60 km entfernte „Waldlager“ Gunskirchen getrieben. Mehr als 20 000 Häftlinge waren hier fürchterlichen Haftbedingungen ausgesetzt. 5000 bis 6000 kamen dabei ums Leben. Viele weitere starben in den Tagen und Wochen nach der Befreiung in umliegenden Notspitälern.
In Erinnerung an diese Opfer organisierte die Katholischen Jugend OÖ (Simon Rubasch und ela Klein) in Kooperation mit der Gedenkinitiative Gunskirchen-Edt, dem MKÖ, der Gedenkstätte Mauthausen, der Antifa Wels und dem Magistrat Wels diese Gedenk-Aktion, um an die Opfer zu erinnern.
Teilnehmer*innen erhielten Namensbänder mit den Namen von Überlebenden und Ermordeten, welche am Ende des Wegs an einer Stele angebracht wurden. Ein gemeinsamer berührender Akt des Gedenkens. Fachlich begleitet wurde die Wanderung von Angelika Schlackl (Historikerin und Vermittlerin an den KZ-Gedenkstätten Mauthausen und Gunskirchen). Abschlussworte sprach Erik Lenz, Obmann der Gedenkinitiative Gunskirchen-Edt.
